MuseenLand Deutschland

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Aktivitäten

Adresse

Laubau 12,  an der Deutschen Alpenstraße

D-83324 Ruhpolding

Öffnungszeiten

Mai - Oktober täglich außer Montag 10-17 Uhr

Allerheiligenferien täglich 13-17 Uhr

Weihnachtsferien ab 27.12. täglich 13-17 Uhr

(Sylvester und Neujahr geschlossen)

Osterferien täglich 13-17 Uhr

Gruppenführungen auf Anfrage (auch außerhalb der Öffnungszeiten) möglich

Preise:

Eintritt: 

Erwachsene 3,50 EUR

Erwachsene ermäßigt 3,00 EUR

Kinder 1,50 EUR

Familienkarte (Eltern mit Kinder) 8,00 EUR

 


Führung:

 

 

Kontakt:

Fon: +49-8663 / 639
Fax: +49-8663 / 800829

Email: mailto:info@holzknechtmuseum.com

Holzknechtmuseum

Holzknechtmuseum, Ruhpolding

Von 1619 bis 1912 wurde in Traunstein eine Saline betrieben. Das erforderliche Brennholz kam aus den Wäldern flussaufwärts von Traun und Saalach. Bauernsöhne und Knechte schlugen es zunächst im Nebenerwerb; bis zur Jahrhundertwende bildete sich dann der selbständige Berufsstand des „Holzknechts“ (heute „Forstwirt“) heraus, dem der Verein gleichen Namens mit dem Holzknechtmuseum ein Denkmal setzte.

 

Schon seit 1956 zeigte die älteste staatliche Waldarbeitsschule Bayerns in der Laubau in zwei Räumen Anschauungsmaterial zur Entwicklung von Werkzeugen und Arbeitsmethoden der Holzknechte. 1978 wurde das heutige Museum gegründet und 1988 in der Nähe der Fachschule eröffnet.

 

Das Museumsgebäude im Stil der kurfürstlich-königlichen Salinenverwaltungsgebäude verweist auf die Verbindung der Holzknechtsarbeit zum Salinenbetrieb. Hier werden auf zwei Geschossen Arbeits- und Lebensbedingungen der Holzknechte, Werkzeuge und Hilfsmittel zum Holzfällen und -transportieren, wirtschaftliche Grundlagen und soziale Umstände vermittelt. Lebensgroße Inszenierungen, Tonband- und Gerätevorführungen bringen den Besuchern die schwere Arbeit der Holzknechte eindringlich nahe. Wechselnde Sonderausstellungen zu verschiedenen Aspekten der Waldarbeit, bisher im Dachgeschoß, werden in Zukunft im benachbarten neuen Ausstellungs- und Depotgebäude präsentiert werden. Zum Museum gehört ein Freigelände mit fünfzehn teils transferierten, teils nachgebauten Holzknechtsunterkünften aus den umliegenden Bergwäldern.

 

Auf einem markierten Kinderpfad können die kleinen Museumsbesucher selbständig das Museum erkunden. Museumspädagogische Führungen und Workshops machen das Thema „Waldarbeit“ lebendig

 

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