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Mami Wata Tempel

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Als wir, die Klasse 9b, erfuhren, dass wir in unserer Projektwoche in das "Soul of Africa" Museum gehen würden, waren wir erst einmal nicht sehr begeistert.

Bereits vor dem Museumsbesuch wurden in Gruppen eingeteilt. Uns wurde der Mami Wata Tempel zugeteilt.

Natürlich hatten wir einige Erwartungen an unser Thema. Wir stellten uns einen großen Tempel vor, der mehr wie ein Palast aussieht. Doch zunächst wurden wir enttäuscht, da das Museum sehr klein war und entsprechend auch der "Tempel". Der Mami Wata Tempel war "nur" ein Holztisch mit, für uns komischen, Figuren. Die Figuren waren unterschiedlich groß und hatten unterschiedliche Farben. Einige von ihnen hatten 2 oder mehr Köpfe.

Vorne auf den Tisch lag eine Schlangenhaut und davor Opfergaben, wie Flaschen, Geld, Süßigkeiten und ähnliches. Über dem Tempel hing ein Bild von Mami Wata und eine Lichterkette, die eine etwas mystische Atmosphäre schuf.

Mami Wata

Mami Wata ist eine Wassergöttin, die vorwiegend von Frauen verehrt wird. Der Altar im Tempel des Soul of Africa Museum ist dafür da, um Opfergaben zu bringen, damit Mami Wata materiellen Wohlstand beschert (z.B Geld).

Der Altar besteht aus einem besonderem Holz und es stehen genau 41 Statuen darauf, deren Bedeutung unbekannt ist. Um an das Holz des Baumes zu gelangen, muss man ein Ritual vollziehen, indem man den Baum um sein Holz bittet. Bäume werden mit großem Respekt behandelt, da sie die Ahnen der Einwohner verkörpern.

 

Die Figuren stellen Gottheiten dar. Der Museumsbesitzer brauchte lange, um alle 41 Figuren zu erlangen.

 

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