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Das Ruhrmuseum insgesamt

Themen

Das Ruhrmuseum befasst sich mit verschiedenen Themen von Heute und Früher, zum Beispiel mit der Geschichte des Ruhrgebietes und die des Museums, mit der Industrie, der Gegenwart (z.B. mit dem Kohlenabbau oder der Zeche) und der Zukunft. Außerdem wird das „Gedächtnis“ des Ruhrgebietes vorgestellt.

Die einzelnen Themen der Ausstellung werden auf unterschiedlichen Etagen des Museums vorgestellt und mit Bildern und Gegenständen verdeutlicht, die man mit dem Ruhrgebiet verbindet.

Der Förderturm
Das Museumsgebäude
Die Rolltreppe
Die Empfangshalle
Die beleuchtete Treppe

Der Empfang

Das Museum befindet sich auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen. Man kann sich also auch Teile der Zeche ansehen, wie zum Beispiel den Förderturm. Das Museumsgebäude ist eine ehemalige Kohlenwäsche (Schacht XII) und hat eine Höhe von 40m, eine Breite von 30m und eine Länge von 90m.

Die Umbauarbeiten leiteten die Architekten Rem Koolhaas und Heinrich Böll.

Zollverein und Andere trugen zu dem Museumsbau bei und deshalb existiert es schon seit dem 01.01.2008.

Mit einer ca. 50m langen und 24m hohen Rolltreppe wird man in die oberste Etage des Ruhrmuseums gebracht.

Der Gründer dieses Museums hat sich dabei gedacht, dass die Leute in der obersten Ebene anfangen und sich nach unten arbeiten, denn früher in der Kohlenwäsche wurde die Kohle ebenfalls nach ganz oben gefahren und lief dann durch die einzelnen Schächte nach unten.

In der obersten Etage wird man an einem Empfangstresen begrüßt und mit dem Wichtigsten ausgestattet. Rucksäcke und Taschen müssen leider an der Garderobe warten, denn im Museum sollte nicht gegessen und getrunken werden.

Schon in der Empfangshalle sieht man alte Maschinen und Werkzeuge.

Zuerst läuft man durch einen früheren Schacht, danach kommt eine orangefarbene, beleuchtete Treppe, die zur eigentlichen Ausstellung führt.

Die liturgischen Gegenstände (Kelche)
Die Staublunge
Die Salzkristalle
Der Gletscher

Die Ausstellung

Die Ausstellung reicht über mehrere Ebenen und erzählt viele Geschichten. Die großartige Sammlung entstand aus verschiedenen Hochkulturen (Griechenland, Italien, Iran, Irak, Syrien und Ägypten).

Doch neben den Dauerausstellungen finden auch Sonderausstellungen statt.

Eine Etage unter der Empfangshalle fängt die Ausstellung an; hier sieht man sowohl mehrere alte Maschinen aus den Schächten, als auch neue modern Technik, wie zum Beispiel einen Fernseher mit Bewegungssensor (o.ä.).

Es gibt Vitrinen mit liturgischen Gegenständen (Kelche, Schalen, Figuren) aus allen möglichen Gemeinden des Umkreises (Essen, Bochum, Duisburg). Außerdem gibt es eine ganze Wand mit einer Fotokollage aus dem religiösen Leben und eine mit dem Thema Freizeit. In einem anderen Abteil der Etage lernt man etwas über die Arbeit im Schacht (Abbau von Kohle), aber auch über die Familien, die Geldprobleme und die Bedürfnisse der damaligen Menschen:

- Man kann die Lunge eines damals lebenden Menschen betrachten, der im Kohleschacht gearbeitet hat. Man erkennt, dass die Lunge vollkommen verschmutzt von dem Kohlenstaub in der Luft des Schachtes ist.

- Ansehen kann man sich ebenfalls selbst entstandene Kristalle in Gesteinsschichten oder einen alten Fund aus einem Gletscher (u.v.m.).


Ein Skelett
Die Bodenschichten

Das Gedächtnis

Noch eine Ebene tiefer, kommt man in den Teil der Ausstellung, der das „Gedächtnis“ genannt wird.

Im „Gedächtnis“ sind alte Knochen und Skelette von Tieren, sowie verschiedene Bodenschichten aus unseren Städten ausgestellt.

Die (Wild-)Katzen in der Tierausstellung

Die Geschichte

In der „Geschichte“ werden Tektonik (Kristalle, Steine in der Vitrine), Figuren aus Stein (o.ä.) und geformte Kunstwerke gezeigt. Es gibt ebenfalls eine Tierausstellung, wo ausgestopfte Tiere, wie (Wild-)Katzen oder auch viele Vogelarten vorhanden sind.

 

Der Service

Im Ruhrmuseum sind der Service und die Angebote gut. Man wird in der obersten Etage in einer so genannten „Empfangshalle“ an einem Tresen empfangen und mit dem Wichtigsten versorgt.

Es gibt in der oberen Ebene an den Seiten, rechts und links Bänke mit Sitzkissen, wo man sein mitgebrachtes Essen und  Trinken zu sich nehmen kann. Ansonsten ist im restlichen Teil des Museums das Essen und Trinken untersagt.

Seine Taschen kann man eine Treppe weiter unten an der Garderobe abgeben und bekommt sie auch dort wieder, wenn  man sie braucht.

Es gibt einen Souvenirshop, wo man sich nach (oder vor) der Besichtigung etwas Kleines gönnen kann, wie z.B. Bücher und Hefte über das Ruhrgebiet, das Ruhrmuseum oder die Zeche  oder etwas Anderes.

Wenn Jemanden der Magen noch knurrt, kann er sich beim kleinen Imbiss einen Snack erlauben.

Der Service- und Sicherheitsdienst in der Ausstellung  passt auf, ob alle Regeln und Vorschriften eingehalten werden, denn im Teil „das Gedächtnis“ darf kein Blitzlicht beim Fotografieren verwendet werden.

Man kann auch eine Führung buchen. Dort wird man von einem Experten durch die Etagen geführt, kriegt alles gezeigt und erklärt. Der Eintrittspreis und der Preis der Führung machen insgesamt 2,50 Euro pro Person aus.

Das Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet ist das Gebiet mit den größten Kirchen, mit der größten Moschee und den größten Gebäuden. Es ist bekannt für die Kohle und den Kohlenabbau, die vielen Maschinen und die Technik und es ist das Gebiet des Gases.

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